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Wegen der Corona-Krise wird die Ausstellung leider verschoben

















 

 



Pressemitteilung      Januar 2020

Ausstellung


Hartmut Neumann – Verbotene Zonen 

Wolf Hamm – Große Prozesse

10.5.2020 – 16.8.2020









Unter den Titeln „Verbotene Zonen“ und „Große Prozesse“ präsentiert das Max Ernst Museum
Brühl des LVR in einer Doppelausstellung rund 100 Arbeiten von Hartmut Neumann (*1954)
und Wolf Hamm (*1974).

Der deutsche Maler, Objektkünstler und Fotograf Hartmut Neumann studierte Malerei und
Grafik an der Hochschule für Künste in Bremen bei Rolf Thiele. Seit 1992 lehrt er als Professor
an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig. Hartmut Neumann wurde mit vielen
Preisen ausgezeichnet und ist mit seinen Arbeiten in zahlreichen Einzel- und
Gruppenausstellungen vertreten. Der Künstler lebt in Köln. Seine meist großformatigen,
geheimnisvollen Landschaftsvisionen lassen eine ganz eigene, utopische Sicht auf die Natur
erkennen. Die Ausstellung in Brühl versammelt Gemälde sowie Zeichnungen unter dem Titel
„Verbotene Zonen“, darunter sein bislang größtes, spektakuläres Werk aus dem Jahr 2019:
„Ungeklärte Turbulenzen“.
Auch Wolf Hamms farbintensive und in der Bildkombinatorik surreal anmutenden Arbeiten –
erstellt in der Technik der Hinterglasmalerei– ziehen die Betrachtenden gleichsam in einen
visuellen Strudel. Zum ersten Mal werden in einer Ausstellung alle sechs großformatigen
Werke seines 2010 begonnenen Zyklus „Die großen Prozesse“ gezeigt, der im Gewand des
Jahreszeitenwechsels die Entwicklungsstufen der Menschheitsgeschichte thematisiert.

Wolf Hamm war Meisterschüler von Siegfried Anzinger an der Düsseldorfer Kunstakademie, erhielt zahlreiche Stipendien und Förderpreise und ist seit 1998 in Einzelausstellungen und Gruppenbeteiligungen in Deutschland, Spanien, Griechenland und Finnland zu sehen. Er lebt und arbeitet in Berlin.
In der ersten Doppelausstellung des Museums mit zeitgenössischen Künstlern lassen sich zwei unterschiedliche, aktuelle Positionen im Spannungsfeld zum Werk von Max Ernst und surrealen Bildstrategien entdecken. Diese Berührungspunkte verbinden die beiden künstlerischen Ansätze und schlagen inhaltliche Brücken in der räumlich separiert konzipierten Präsentation.



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Bildnachweise (v.l.n.r.):
Porträt Hartmut Neumann, Foto: Christina Arentz
Hartmut Neumann, Pflanzenverwirrung, 2012, Öl auf Leinwand © VG Bild-Kunst, Bonn 2020, Foto: Alistair Overbruck, Köln
Wolf Hamm, Was man so ein Leben nennt, 2012, Acryl hinter Acrylglas © Wolf Hamm 2020, Foto: Alasdair Jardine
Porträt Wolf Hamm, Foto: Max Ernst Museum Brühl des LVR